Entlaufene Wohungskatze

Entlaufene Wohnungskatzen haben meist große Angst und verstecken sich draußen zuerst einmal in unmittelbarer Nähe ihres Zuhauses. Hier sollte deine Suche starten!

Katze versteckt Tierschutz Ludwigsfelde e.V.

So kannst du vorgehen, um deine Katze zu finden:

  1. Suche zuerst alles rund ums Zuhause ab. Dabei solltest du leise und ruhig rufen. Panik in deiner Stimme registriert auch deine Katze, sie denkt dann, sie wäre in Gefahr und verkriecht sich erst recht.
    Hilfreich ist es, Redewendungen zu benutzen, wie „Essen“, „Hunger“, „Komm zu Mama“, „Wo bist du?“, „gucke mal“, „Kuckuck“…., die dein Tier kennt. Katzen haben oft eine Lieblingsperson in der Familie. Da es oft eines der Kinder ist, die nicht immer mitsuchen können und sollten, nimm die Stimme auf und spiele sie beim Suchen ab. Auch die Laute des Katzenkumpels können das versteckte Tiere anlocken.
    Bitte nur Freund*innen und Familie, also der Katze bekannte Personen, dir bei der Suche zu helfen. Bei Fremden versteckt sich das eingeschüchterte Tier erst recht.
  2. Prüfe mögliche Verstecke, in denen deine Katze gefangen sein könnte: Kellerfenstereingänge, Garagen, Gartenhäuschen, Dachböden, Treppenhäuser, vor allem auch in offene Schächte schauen. Katzen werden dort selten gesucht! Ihr Miauen ist dort kaum hörbar und sie kommen dort meist nicht mehr alleine raus.
    Auch Baustellen und Bäume müssen abgesucht werden. Manchmal klettern die Tiere irgendwo rauf und trauen sich nicht mehr alleine herunter.
    Gerade im Winter zieht die Wärme unter den Motorhauben der umstehenden Autos die Katze an, auch hier lohnt sich die Suche.
  3. Stelle Katzenklo, Transportbox mit Decke, Futter und Wasser raus, sorge dafür, dass keine*r die Dinge entfernt. Du kannst zum Beispiel einen Zettel befestigen.
  4. Wenn es nachts völlig ruhig ist, startest du die Suche erneut. Rufe dann leise und raschle mit Leckerlis. Wiederhole das immer wieder. Nutze eine Taschenlampe – im besten Fall reflektieren die Augen.
  5. Lege eine „Heimwärtsschleppe“ mit Eigenurin. Weitere Infos dazu findest du hier.
  6. Verteile Flyer in der Umgebung, in Briefkästen, an „Schwarzen Brettern“ in örtlichen Läden und Einrichtungen sowie bei Tierarztpraxen.
  7. Informiere Tierärzt*innen, Tierheime, Findefix, TASSO und DTMZ sowie das Ordnungsamt.  Sende immer ein Bild und eine Beschreibung. Schreibe allen Haustierregistern, auch wenn das Tier dort noch nicht registriert ist!
  8. Teile die Suchmeldung in möglichst vielen Facebook-Gruppen und sonst auf Social Media. Poste immer wichtige Eckdaten wie Name, Geschlecht, PLZ, Ort, Strasse, Datum der letzten Sichtung, ob gechippt, kastriert, Krankheiten etc.

Wir hoffen, dass dein Tier schnell den Weg zurück nach Hause findet!